Das hier ist mein privater, für die Öffentlichkeit bestimmter Blog. Beiträge, die hier das Licht der Welt erblicken – und umgekehrt – müssen sich aber nicht zwangsweise mit meiner Meinung oder der Meinung des jeweiligen Autors decken. Die Texte können auch nur zum Spaß, für den Show-Effekt oder im Delirium geschrieben worden sein.
Montag, 29. November 2010
Warten
Ich warte ja eigentlich nicht ungern. Wenn es über einen gewissen Punkt hinausgeht, gewinnt warten einen meditativen Charakter – sofern man nicht zu früh dabei einschläft. Die "Warte-Trance" hat mich schon über einige sehr langwierige und vor allem langweilige Prozesse begleitet und dabei sanft eingelullt. Stundenlange Autofahrten zum Beispiel (nein, nicht am Steuer!). Dennoch bin ich ungeduldig. Ist mir mal wieder bewusst geworden. Immer grad' in den Situationen, die sich nicht in Trance durchtauchen lassen. Weil sie zu lange dauern oder weil es in manchen Situationen auch nicht angebracht ist. Oder weil es alles nur noch schlimmer machen würde. Oder weil es einfach nicht funktioniert. Blöd eigentlich. So eine Universalantwort auf alles, was Geduld erfordert, wäre praktisch. Sich in Geduld üben heisst ja nicht, dass es einem leicht fällt. Man übt nur für den Tag, an dem man geduldig alles über sich ergehen lässt, was das Universum einem an den Kopf wirft. Also eigentlich auch nicht erstrebenswert. Ja. Und jetzt steh' ich wieder am selben Punkt wie vorher. Das hat jemand anders mal sehr schön ausgedrückt. Ja. Das mit dem armen Tor. Aber das ist eine andere Geschichte...
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