Das hier ist mein privater, für die Öffentlichkeit bestimmter Blog. Beiträge, die hier das Licht der Welt erblicken – und umgekehrt – müssen sich aber nicht zwangsweise mit meiner Meinung oder der Meinung des jeweiligen Autors decken. Die Texte können auch nur zum Spaß, für den Show-Effekt oder im Delirium geschrieben worden sein.
Montag, 6. Dezember 2010
Strohhalme
Als Ertrinkender greift man ja nach jedem Strohhalm. Oder sonst etwas, das ein wenig Auftrieb verspricht. Da ist man dann nicht so wählerisch. Blöd nur, wenn der Strohhalm ein anderer Mensch ist - womöglich ebenfalls ein Ertrinkender. Da ist sich jeder selbst der Nächste. Extremsituation und so. Aber schön ist es trotzdem nicht. Womöglich richtet man damit Schaden an, der nicht wieder gut zu machen ist. Was ist die Alternative? Sang und klanglos untergehen, sein Schicksal akzeptieren? Sich zusammenreissen, die Reserven mobilisieren und Wasser treten bis es nicht mehr geht? Hoffen, dass rechtzeitig ein Rettungsring in Greifweite kommt? Inwiefern hat man in solche einer Situation überhaupt eine Wahl? Inwiefern kann man seine Rücksichtslosigkeit im Angesicht des eigenen Ertrinkens zurückschrauben? Diese Divergenz zwischen können und wollen. Blöd eigentlich.
Montag, 29. November 2010
Manchmal ärgert man sich
Dabei ist das ja überhaupt nicht gut. Und man ist selber schuld. Man ärgert schließlich sich. Sich selbst. Blöd eigentlich. Besser wird man von etwas geärgert. Anderen zum Beispiel. Hans ärgert mich. Etwa. Natürlich kann man auch sagen: "Es ärgert mich, dass Hans mich ärgert". Aber in Wahrheit ärgert man sich da schon wieder selbst. Weil Hans ärgert einen ja nicht wirklich. Im Bestfall weiß er nicht einmal etwas davon. Weil dann hat er es nicht mit Absicht getan. Wenn Hans einen nun wirklich einfach so ärgern wollen würde, wäre das natürlich ärgerlich. Da ist es natürlich schwer, sich dann nicht zu ärgern. Man kann es ja auch nicht so recht beeinflussen. Und somit ärgert man sich eigentlich wirklich nicht. Man wird geärgert. Aber von einem selbst. Blöd eigentlich.
Warten
Ich warte ja eigentlich nicht ungern. Wenn es über einen gewissen Punkt hinausgeht, gewinnt warten einen meditativen Charakter – sofern man nicht zu früh dabei einschläft. Die "Warte-Trance" hat mich schon über einige sehr langwierige und vor allem langweilige Prozesse begleitet und dabei sanft eingelullt. Stundenlange Autofahrten zum Beispiel (nein, nicht am Steuer!). Dennoch bin ich ungeduldig. Ist mir mal wieder bewusst geworden. Immer grad' in den Situationen, die sich nicht in Trance durchtauchen lassen. Weil sie zu lange dauern oder weil es in manchen Situationen auch nicht angebracht ist. Oder weil es alles nur noch schlimmer machen würde. Oder weil es einfach nicht funktioniert. Blöd eigentlich. So eine Universalantwort auf alles, was Geduld erfordert, wäre praktisch. Sich in Geduld üben heisst ja nicht, dass es einem leicht fällt. Man übt nur für den Tag, an dem man geduldig alles über sich ergehen lässt, was das Universum einem an den Kopf wirft. Also eigentlich auch nicht erstrebenswert. Ja. Und jetzt steh' ich wieder am selben Punkt wie vorher. Das hat jemand anders mal sehr schön ausgedrückt. Ja. Das mit dem armen Tor. Aber das ist eine andere Geschichte...
Unvollendet
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Wenn ich die Augen schließe
Dann seh' ich dein Gesicht
Wenn ich am Morgen aufwach'
Dann denke ich an dich
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Wenn ich nicht von dir höre
zerreisst es mich
innerlich
Wenn ich nichts von dir sehe
Dann kann ich nicht
Wenn ich dann vor dir stehe
Verwirrt es mich
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Ich spüre
Wie es im Herzen sticht
Ich höre aber nicht
Was es spricht
Weil rundherum viel zu viel
Glas zerbricht
Die Scherben klirren
Aber schneiden nicht
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Doch das ist es nicht
Wenn ich die Augen schließe
Dann seh' ich dein Gesicht
Wenn ich am Morgen aufwach'
Dann denke ich an dich
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Wenn ich nicht von dir höre
zerreisst es mich
innerlich
Wenn ich nichts von dir sehe
Dann kann ich nicht
Wenn ich dann vor dir stehe
Verwirrt es mich
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Ich spüre
Wie es im Herzen sticht
Ich höre aber nicht
Was es spricht
Weil rundherum viel zu viel
Glas zerbricht
Die Scherben klirren
Aber schneiden nicht
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
In manchen Augenblicken
Da denk' ich ich verstehe dich
In ander'n Augenblicken
Versteh' ich mich
selber nicht
Das klingt jetzt wie ein Spruch
Doch das ist es nicht
Sonntag, 21. November 2010
Augenblicke einer Wohnung
Mittwoch, 17. November 2010
"Ich hab' mir in den Schuh gebröselt."
Würde mich interessieren, ob diesen Satz nur ich lustig finde. Würde mich auch interessieren, ob diesen Satz vielleicht sogar ich nur jetzt gerade lustig finde. Zumindest die Antwort auf die zweite Frage kann ich mir selber geben. Aber später. Jetzt hab' ich anderes zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte...
Montag, 15. November 2010
Me life is fucked up
me life is fucked up
come give me a rest
'cause make me feel bad
is what you do best
me life is fucked up
come over and see
i hope you are happy
now that you are free
me life is fucked up
and i wanna spit
when i think about
his dick and your clit
me life is fucked up
but you trample my nerves
you'r life's fucked up too
that's what you deserve
me life is fucked up
i stand here and sing
now even feel worse
and that's a bad thing
me life is fucked up
but this is the end
because if there's one thing
then this life i can't stand
me life is fucked up
but i don't give a shit
'cause when i will die
you will worry a bit
come give me a rest
'cause make me feel bad
is what you do best
me life is fucked up
come over and see
i hope you are happy
now that you are free
me life is fucked up
and i wanna spit
when i think about
his dick and your clit
me life is fucked up
but you trample my nerves
you'r life's fucked up too
that's what you deserve
me life is fucked up
i stand here and sing
now even feel worse
and that's a bad thing
me life is fucked up
but this is the end
because if there's one thing
then this life i can't stand
me life is fucked up
but i don't give a shit
'cause when i will die
you will worry a bit
Blogger beim Heurigen
Das war heute ein sehr netter Ausklang des World Blogging Forum 2010. In Klosterneuburg beim Heurigen. Sehr schade, dass ich nur an den Socializings und nicht an dem Forum selbst teilgenommen habe. Aber manchmal muss man eben Prioritäten setzen, und ich hatte gute Gründe. Einen guten Grund. Aber der war genug.Mittwoch, 10. November 2010
Verwirrung
Könnte bitte jemand die Nummer des LKW notieren, der über meine Seele gefahren ist, dessen Fahrer dann ausgestiegen ist und angefangen hat auf meinen Gefühlen rumzutrampeln? Ich hab's ja erst nicht so mitbekommen, aber die Nachwehen schmerzen jetzt doch. Und außerdem: War die Welt immer schon so? Oder hab ich sie erst so gemacht, indem ich sie genauer beobachtet habe. Und wer hat schon wieder Schrödingers Katze aus dem Backrohr gelassen? Die pisst dann immer genau dorthin, wo man den Gestank der Vergangenheit nicht mehr weg bekommt - und sie zerkratzt das Sofa. Dabei war das doch so teuer. Und ist noch immer nicht abbezahlt. Dafür müssen noch einige Frondienste geleistet werden. Schon beschissen, wenn man jahrelang für Dinge bezahlt, die schon ewig kaputt sind. Ehen zum Beispiel. Aber das ist eine andere Geschichte.
Samstag, 9. Oktober 2010
So schaut's aus
Hallo. Da bin ich wieder. Heute will ich mal wieder etwas loswerden. Naja. Fast. Eigentlich will ich es mir selber deutlicher machen, ganz und gar nicht loswerden. Aber das interessiert hier keine/n außer mir, also weiter im Text.
Also: So schaut's aus. Man kann eh nix daran ändern. Vielleicht will man das auch gar nicht. Vielleicht auch doch. Vielleicht hat man Angst. Vielleicht freut man sich. Wurscht. Weil: So schaut's aus.
Verstanden? Genau! Warum sich dann die ganze Zeit so einen Kopf machen darüber, wie's nicht ausschaut? Warum nicht lieber viel mehr Kopf machen wie's ausschaut, und daraus das Beste machen - vielleicht sogar dass, was man will. Aber nicht gleich. Später. Mit der Zeit. Ohne Eile. Oder rasch, schnell, rasant. Hauptsache so wie man es für gut hält. Nicht "richtig". Gut. Denn was nützt richtig, wenn es einem dabei nicht gut geht? Richtig gut ist natürlich überhaupt toll. Wobei man in diesem Kontext von einer anderen Bedeutung von richtig – als verstärkendes Wort – ausgehen muss. Wodurch es nicht ... lassen wir das.
Also: So schaut's aus. Man kann eh nix daran ändern. Vielleicht will man das auch gar nicht. Vielleicht auch doch. Vielleicht hat man Angst. Vielleicht freut man sich. Wurscht. Weil: So schaut's aus.
Verstanden? Genau! Warum sich dann die ganze Zeit so einen Kopf machen darüber, wie's nicht ausschaut? Warum nicht lieber viel mehr Kopf machen wie's ausschaut, und daraus das Beste machen - vielleicht sogar dass, was man will. Aber nicht gleich. Später. Mit der Zeit. Ohne Eile. Oder rasch, schnell, rasant. Hauptsache so wie man es für gut hält. Nicht "richtig". Gut. Denn was nützt richtig, wenn es einem dabei nicht gut geht? Richtig gut ist natürlich überhaupt toll. Wobei man in diesem Kontext von einer anderen Bedeutung von richtig – als verstärkendes Wort – ausgehen muss. Wodurch es nicht ... lassen wir das.
Freitag, 1. Oktober 2010
Mein Trip nach/in München
Mittwoch, 15. September 2010
Die Abenteuer von Knienase Popogesicht, der vom Papaberg hinabstieg um sich die Welt auch mal von unten anzusehen
Hoch oben auf dem Papaberg, der wie jeder weiß das höchste - das wirklich allerhöchste - gebirgsähnliche Gebilde im ganzen weiten Bettiland ist, wohnte einmal ein junger Mann. Sein Name war Knienase Popogesicht.
Knienase Popogesicht sah sich schon sein ganzes Leben das Treiben in Bettiland von oben an. Er sah wie die Leute spielten. Sein Magen knurrte, wenn er ihnen beim Essen zusah. Er weinte, wenn sie böse Dinge taten, und er lachte, wenn sie miteinander Spaß hatten und freundlich waren. Aber er war nie dabei, hatte nie selbst Spaß, Hunger oder Freunde.
Deswegen machte er sich eines Tages auf in das weite, flache Land am Fuße des Papaberges. Knienase Popogesicht war noch nie "unten". Er wusste nicht wie es aussah, wenn er es nicht von oben betrachtete. Wie die vielen kleinen Menschen, die vom Papberg aus wie Ameisen aussehen, wohl aus der Nähe aussehen würden? Knienase Popogesicht war neugierig. Also packte er seine wichtigsten Dinge - Handtuch, Leintuch und Taschentuch - ein und fing an den Berg hinunter zu klettern.
Knienase Popogesicht sah sich schon sein ganzes Leben das Treiben in Bettiland von oben an. Er sah wie die Leute spielten. Sein Magen knurrte, wenn er ihnen beim Essen zusah. Er weinte, wenn sie böse Dinge taten, und er lachte, wenn sie miteinander Spaß hatten und freundlich waren. Aber er war nie dabei, hatte nie selbst Spaß, Hunger oder Freunde.
Deswegen machte er sich eines Tages auf in das weite, flache Land am Fuße des Papaberges. Knienase Popogesicht war noch nie "unten". Er wusste nicht wie es aussah, wenn er es nicht von oben betrachtete. Wie die vielen kleinen Menschen, die vom Papberg aus wie Ameisen aussehen, wohl aus der Nähe aussehen würden? Knienase Popogesicht war neugierig. Also packte er seine wichtigsten Dinge - Handtuch, Leintuch und Taschentuch - ein und fing an den Berg hinunter zu klettern.
knapp vor furchtbar
Knapp vor furchtbar ist meines Erachtens nach eine wundervolle Formulierung, deren Kenntnis ich meiner nicht minder wundervollen Ehefrau Ex-Frau Anouk zu verdanken habe. Ich gedenke sie ehrfurchtsvoll einzusetzen.
Donnerstag, 2. September 2010
jetzt hab ich doch...
... über Apple geschrieben. mea culpa. Es ist wie eine Droge. Aber keine Sorge: Ich hasse mich dafür ;)
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Montag, 23. August 2010
App Inventor for Android
Tipp: App Inventor for Android
Der App Inventor erlaubt es, auch anspruchsvollere Apps für Android-Geräte einfach aus fertigen Modulen zu "basteln". Programmierkenntnisse sind dafür nicht nötig, aber hilfreich.
<b>APPS FÜR ALLE!</b>
<b>VOM BROWSER AUFS HANDY</b>
Der App Inventor erlaubt es, auch anspruchsvollere Apps für Android-Geräte einfach aus fertigen Modulen zu "basteln". Programmierkenntnisse sind dafür nicht nötig, aber hilfreich.
In den Google Labs finden sich immer wieder interessante Tools und Dienste, die noch nicht reif für den Massenmarkt sind – und es vielleicht auch nie sein werden. Eine der neuesten und interessantesten Technologien, die Google dort präsentiert, ist der App Inventor for Android. Mit der web-basierenden Software die komplett im Browser läuft lässt sich fast jede denkbare Android-Anwendung erstellen – von einfachen Spielen bis hin zu anspruchsvolleren Anwendungen.
<b>APPS FÜR ALLE!</b>
Das Tool soll nicht Entwickler ansprechen, sondern interessierte Nutzer. Deswegen werden auch keinerlei Programmierkenntnisse vorausgesetzt. Die einzelnen Befehle, Schleifen und Abfragen werden als "Blöcke" mittels eines "Werkzeugkastens" einfach zusammengeklickt. Natürlich schadet es nicht, wenn man etwas Erfahrung im (objektorientierten) Programmieren mitbringt. Für beinahe jede Funktion eines Android-Handys (etwa GPS, Kamera, Abfrage des Neigungssensors, etc.) sind bereits fertige Blöcke vorhanden, die einfach mittels Drag&Drop platziert und kombiniert werden können.
Derzeit befindet sich der App Inventor noch im Beta-Stadium. Das bedeutet, dass er noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben ist. Man kann sich nur "anmelden" und auf eine Freischaltung durch Google hoffen – was im Falle der auf normalem Wege durch Computerwelt.at erfolgten Anmeldung einige Wochen gedauert hat. Außerdem werden nicht alle Android-Geräte unterstützt. Für das zum testen des Dienstes benutzte HTC Legend beispielsweise war es nötig, die offiziell von Google bereit gestellten Gerätetreiber etwas zu modifizieren. Für gängige Geräte stellt das jedoch keine große Herausforderung dar und ist nur mit einer kleinen Internet-Recherche sowie mit dem Eingriff in eine .INF-Datei verbunden.
<b>VOM BROWSER AUFS HANDY</b>
Während man programmiert muss das Smartphone via USB mit dem Computer verbunden und im USB-Debug-Modus sein, der sich bei den meisten Android-Geräten im "Anwendungen"-Menü bei dem Unterpunkt "Entwicklung" aktiviert werden kann. Alle Änderungen am Programmcode werden dann sofort auch am Display des Smartphones dargestellt, man sieht also quasi "in Echtzeit" wie die eigene App entsteht. Ist die Applikation fertig, kann man sie entweder direkt und ohne Umwege aus der Weboberfläche am Handy installieren, sie auf den PC herunterladen oder mittels einem Barcode via Handy herunterladen. So lässt sie sich auch mit anderen teilen, ohne sie in den Android Market hochladen zu müssen.
Mit dem App Inventor for Android hat Google eine nette Entwicklungsumgebung für Android-Geräte präsentiert, die vor allem bei interessierten Usern gut ankommen könnte. So einfach ließ sich möglicherweise noch nie ein Smartphone-Programm für den Hausgebrauch "zusammenschustern". Außerdem bietet sie sich auch dafür an, Jugendlichen Lust auf das Entwerfen eigener Anwendungen zu machen – sofern in der Klasse genügend Android-Geräte verfügbar sind. (rnf)
Unschärfe statt Fokus
Nein, das hat jetzt nichts mit der hohen Kunst der Fotografie zu tun. Außer, dass ich mir ein Bild mache - wenn auch innerlich. Andererseits mache ich dieses Bild auch dem Leser, der diesen Beitrag konsumiert. Insofern ... egal. Darum geht es nicht.
Viel mehr geht es um das Bombardement mit Eindrücken, dem man sich als Mitteleuropäer kaum entziehen kann und darf (darf im Sinne einer Beeinflussung von außen, keine innere Stimme). Diese Eindrücke kommen von überall her: Seien es die Medien, die ihre “Botschaften” über die verschiedensten Kanäle vertreiben - ist ja schließlich eine Ware. Und “Botschaften” ist auch relativ, das weiß jeder der schon in diesem Business gearbeitet hat. Seien es Mitmenschen, die dann teilweise auch wieder als Kanäle dieser Medien fungieren und die Inhalte transportieren. Oder auch ihre eigenen Inhalte.
Dazu kommt noch, neben der Vielfalt des Bombardements, auch die Geschwindigkeit. Mag sein, dass ich alt werde, aber langsam wird’s ein bisschen viel, oder? Der Begriff “Entschleunigung” wird mir immer sympathischer. Aber was kann man tun, um sich zu entschleunigen? Jährlich einen fixen Zeitraum für das Social-Media-Fasten bestimmen? Sich darauf beschränken, E-Mails nur 1-2 mal täglich zu checken? Oder einfach aufhören 24/7 den Firmen-Mailaccount im Auge zu haben und ständig nachzusehen, was denn gerade auf Twitter und Facebook so los ist?
Ach Gott, ich weiß ja selber nicht was das ganze soll. Ich für meinen Teil verzichte jedenfalls mittlerweile größtenteils auf die private Nutzung von Social Networks sondern bediene mich ihrer nur, wenn es auch wirklich Sinn ergibt. Beruflich sieht die Sache natürlich etwas anders aus. Allerdings ist die Trennung von beruflich und privat auch nicht mehr so leicht, wie es einmal war.
Ja, manchmal wünsche ich mir die Zeit der Viertel-Telefone und permanenten Unerreichbarkeit zurück. Das ist jetzt zwar der verklärte Blick des Romantikers, aber rund um die Uhr verfügbar zu sein schlaucht - selbst wenn einen grad eh keiner will.
Noch dazu wird durch Social Networks eine künstliche Nähe erschaffen, die dann oft keine ist. Natürlich hat das schon seine Vorteile, keine Frage. Aber eben auch seine Nachteile. Der richtige Umgang mit den neuen Möglichkeiten will eben auch erst erlernt werden. Wenn man sich an die ersten Handytelefonierer zurückerinnert kann man durchaus Parallelen zu heutigen Facebook-Nutzern ziehen. Insofern ist also die Hoffnung da, das alles besser wird.
Seltsam?! Aber so steht es geschrieben. Hier zumindest.
Viel mehr geht es um das Bombardement mit Eindrücken, dem man sich als Mitteleuropäer kaum entziehen kann und darf (darf im Sinne einer Beeinflussung von außen, keine innere Stimme). Diese Eindrücke kommen von überall her: Seien es die Medien, die ihre “Botschaften” über die verschiedensten Kanäle vertreiben - ist ja schließlich eine Ware. Und “Botschaften” ist auch relativ, das weiß jeder der schon in diesem Business gearbeitet hat. Seien es Mitmenschen, die dann teilweise auch wieder als Kanäle dieser Medien fungieren und die Inhalte transportieren. Oder auch ihre eigenen Inhalte.
Dazu kommt noch, neben der Vielfalt des Bombardements, auch die Geschwindigkeit. Mag sein, dass ich alt werde, aber langsam wird’s ein bisschen viel, oder? Der Begriff “Entschleunigung” wird mir immer sympathischer. Aber was kann man tun, um sich zu entschleunigen? Jährlich einen fixen Zeitraum für das Social-Media-Fasten bestimmen? Sich darauf beschränken, E-Mails nur 1-2 mal täglich zu checken? Oder einfach aufhören 24/7 den Firmen-Mailaccount im Auge zu haben und ständig nachzusehen, was denn gerade auf Twitter und Facebook so los ist?
Ach Gott, ich weiß ja selber nicht was das ganze soll. Ich für meinen Teil verzichte jedenfalls mittlerweile größtenteils auf die private Nutzung von Social Networks sondern bediene mich ihrer nur, wenn es auch wirklich Sinn ergibt. Beruflich sieht die Sache natürlich etwas anders aus. Allerdings ist die Trennung von beruflich und privat auch nicht mehr so leicht, wie es einmal war.
Ja, manchmal wünsche ich mir die Zeit der Viertel-Telefone und permanenten Unerreichbarkeit zurück. Das ist jetzt zwar der verklärte Blick des Romantikers, aber rund um die Uhr verfügbar zu sein schlaucht - selbst wenn einen grad eh keiner will.
Noch dazu wird durch Social Networks eine künstliche Nähe erschaffen, die dann oft keine ist. Natürlich hat das schon seine Vorteile, keine Frage. Aber eben auch seine Nachteile. Der richtige Umgang mit den neuen Möglichkeiten will eben auch erst erlernt werden. Wenn man sich an die ersten Handytelefonierer zurückerinnert kann man durchaus Parallelen zu heutigen Facebook-Nutzern ziehen. Insofern ist also die Hoffnung da, das alles besser wird.
Seltsam?! Aber so steht es geschrieben. Hier zumindest.
Dienstag, 17. August 2010
UPC on Demand? Ja, aber nur wenn man ...
Also, ich mag UPC ja. Ich bin schon jahrelang Kunde, habe meinen Account mittlerweile in die dritte Wohnung quasi mitgenommen. Aber ich bin scheinbar auch leicht masochistisch veranlagt ;) Hin und wieder fällt das Internet aus, meist nicht für länger als 2 Stunden. Man surft schnell genug, wenn auch sicher selten bis nie mit der beworbenen Geschwindigkeit. Aber das kennt man ja. Telefon fällt noch seltener aus, und TV sowieso fast nie. Von gelegentlichen Rucklern mal abgesehen. Aber wieso, WIESO?, funktioniert On Demand nur wenn es will? Manchmal geht es wochenlang problemlos, dann monatelang überhaut nicht. Ohne Änderungen an meiner lokalen Verkabelung, Gerätelandschaft, etc. Von den bemühten Technikern am Telefon bekommt man jedes Mal eine andere Erklärung präsentiert, aber immer, IMMER!, ist auch ein "eigentlich wissen wir es selbst nicht so genau, das liegt am Hersteller", oft noch mit einem "aber bei den teureren Digi-Boxen kommt das viel seltener vor" angeschlossen, dabei. Das verstehe ich nicht. Wollen wir mal die Verschwörungstheorie außen vor lassen ("Die wollen doch nur, dass man sich eine teurere Box holt"). Aber wieso gibt es seit Jahren keine Lösung für das Problem? Blöd wie ich bin würde ich dutzende Euros im Monat für On Demand-Filme ausgeben. Ich verstehe es einfach nicht. Noch weniger als Krieg. Aber das ist eine andere Geschichte...
Wappwolf got e-ink
Die Wappwölfe haben da einen interessanten Webservice. Man kann "Apps" in Ketten als Workflows anordnen. Oben wirft man ein Dokument ein, unten kommt dann das verarbeitete und veredelte Endprodukt raus. Wie gesagt: Es verarbeitet nur Dokumente. Aber das kann sich ja noch ändern. Außerdem kann man ja nie wissen, wie sich etwas entwickelt. Da stark auf Community-Bildung gesetzt wird, könnten durhaus einige sehr interessante Workflows entstehen. Leider kann man es sich noch nicht selbst ansehen, Launch ist erst im September bei der DEMO Conference in USA. Mehr unter diesem Link -> Wappwolf got e-ink
Donnerstag, 29. Juli 2010
Badehosen für Beachvolleyballer!!!
Also. Ich kenn mich ja nicht aus. Aber irgendwie hab' ich den Eindruck, dass dieses ganze Kärtner Beachvolleyball-Ding erst so richtig groß geworden ist, als sie angefangen haben die durchtrainierten Körper der Beachvolleyballerinnen in enge Bikinis zu stecken bzw. als angefangen wurde, im Marketing für den Event nur noch Ballerinnen-Hintern in Badehosen zu verwenden. Von wegen Sex sells und so. Klar. ABER: Warum dürfen die Männer bequeme, Problemzonen-verdeckende Shorts tragen. Und Leiberl. WTF. Das ist ungerecht. Oder? Aus Sicht der weiblichen Zuseher meine ich. Und wenn's nach mir geht, dürfen's auch alle im Anorak spielen. Das wär' mal was. Hitzekollaps vorprogrammiert. Aber nach mir geht's eh nie.
Alle schreiben über Apple
Alle schreiben über Apple. Tageszeitungen, IT-Magazine, Wochenzeitungen, Hundezeitungen. Alle. Ich habe mich entschlossen, das nach Möglichkeit zu reduzieren. Apple-Meldungen bringen zwar immer Klicks, aber man soll ja nicht gierig sein. Lieber auf ein paar Klicks verzichten. Apple wird es nicht schaden, und ich habe nicht mehr das Gefühl für jeden Sch********* Gratis-Werbung zu machen. So. Das musste mal gesagt werden. Daher gibt es auch keine Meldung, dass auch Orange das iPhone 4 dann und wann dort oder da um diesen oder jenen Preis bringt. Wen es interessiert, der erfährt es eh. Wen's nicht interessiert, der kommt auch nicht dran vorbei. Aber von mir erfährt es niemand.
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